Eutelsat sagt Börsengang ab
Der weltweit drittgrößte Satellitenbetreiber Eutelsat hat seinen bereits auf Montag verschobenen Börsengang in letzter Minute gänzlich abgesagt.
Als Grund gab die Gesellschaft am Freitag "besonders schwierige Marktbedingungen" an. In dieser Woche sah sich das Unternehmen bereits gezwungen, die Spanne für den Ausgabepreis der Aktien deutlich zu senken. Nach 15,25 bis 17,75 Euro je Titel wurden die Papiere nun für zwischen 12,00 bis 13,80 Euro angeboten.
Analysten hatten gesagt, die anfänglichen Preisvorstellungen bewerteten Eutelsat Communications im Vergleich mit Wettbewerbern zu hoch. Eutelsat hoffte, mit der Ausgabe von 71,7 Millionen Aktien etwa 860 Millionen Euro zu erlösen.
Schuldenabbau durch Börsengang
Ursprünglich waren 1,2 Milliarden Euro das Ziel. Mit dem
Börsengang wollte Eutelsat vor allem Schulden abbauen, um sich einen
größeren finanziellen Spielraum zu schaffen.
Studenten-Satellit ins All geschossen
