Funkausstellung findet nun jährlich statt
Die Internationale Funkausstellung [IFA] wird von 2006 an jedes Jahr in Berlin stattfinden. Mit der Abkehr vom Zweijahresturnus soll die Position der weltgrößten Branchenschau auch gegenüber anderen Veranstaltungen gestärkt werden.
Die Industrie reagiere mit der Umstellung auch auf die rasante Marktentwicklung mit zweistelligen Zuwachsraten und die Präsentation neuer Produkte in immer kürzeren Abständen, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik [gfu], Rainer Hecker, am Mittwoch in Berlin.
Die Verschmelzung von Telekommunikation, Computertechnik und Consumer Electronics nehme zu, was eine jährliche Funkausstellung besser darstellen könne. Die nächste Funkausstellung findet vom 1. bis 6. September 2006 statt.
Bestärkt worden sei die Branche auch durch eine gute Messe im September. Zur IFA 2005 waren 1200 Aussteller aus 40 Ländern gekommen. Die Entscheidung für einen jährlichen IFA-Rhythmus sei mit internationalen Ausstellern abgesprochen.
Funkausstellung der SuperlativenKonkurrenz für die CeBIT
Die Deutsche Messe in Hannover sieht für die Computermesse CeBit bei einer stärkeren IFA-Konkurrenz nur geringe Risiken.
"Wir gehen nicht davon aus, dass die CeBIT in Frage gestellt wird." Generell aber würde ein künftig einjähriger Turnus die Budgets der Messekunden insgesamt natürlich beeinflussen, räumte er ein. Damit gebe es eine Messe mehr, "die nicht notwendig wäre".
