13.10.2005

ÖSTERREICH

Im Ungleichschritt ins Informationszeitalter

Damit ist die Verbreitung der Internet-Zugänge in den 1,5 Millionen österreichische Haushalten mit mindestens einer Person im Alter von 16 bis 74 Jahren innerhalb eines Jahres um zwei Prozent gestiegen, teilte die Statistik Austria mit.

Die Zahl der Haushalte mit Mobiltelefonen stieg allerdings mit einem Zuwachs von zehn Prozent gegenüber 2004 wesentlich kräftiger: 88 Prozent der Haushalte waren zum Befragungszeitpunkt mit zumindest einem Handy ausgestattet [Februar bis März 2005].

Ein Computer steht mittlerweile in 63 Prozent aller Haushalte [59 Prozent im 2. Quartal 2004], ein TV-Gerät in 95 Prozent.

WWW in Vorarlberg

Im Bundesländervergleich liegen die Vorarlberger Haushalte beim Internet-Zugang an erster Stelle: 51 Prozent der Haushalte sind dort online, in Salzburg 50 Prozent und jeweils 49 Prozent in Wien und Tirol.

Deutlich unter dem Österreich-Schnitt liegen die Kärntner und Burgenländer mit je 40 Prozent sowie die Steirer mit 41 Prozent. Niederösterreich [48 Prozent] und Oberösterreich [47 Prozent] liegen etwa im Mittel.

Bereits 50 Prozent aller Haushalte mit Internet-Zugang steigen über eine Breitbandverbindung ins Netz ein, das sind rund 733.000 Haushalte. Der Trend geht eindeutig zu den schnelleren Breitband-Anbindungen, im 2. Quartal 2004 waren erst 36 Prozent aller Haushalte über Breitband online.

Je größer der Haushalt ...

Je größer der Haushalt, desto eher finden auch neue Technologien ihren Platz [nicht zuletzt auch durch Single-Haushalte mit älteren Personen]: 45 Prozent der Einpersonenhaushalte haben einen Computer, bei Haushalten mit vier Personen sind es 85 Prozent.

Auch bei den Handys determiniert die Haushaltsgröße die Verbreitung: 82 Prozent aller Einpersonenhaushalte haben ein Mobiltelefon; in 96 Prozent der Haushalte mit vier Personen hat zumindest ein Haushaltsmitglied ein Mobiltelefon. 29 Prozent aller Haushalte besitzen ein Internet-fähiges Mobiltelefon.

Fast jeder österreichische Haushalt hat einen Fernsehapparat, nämlich 95 Prozent. Die Auswahl unter den verschiedenen Kanälen ist bei der überwiegenden Mehrheit groß: Nur 13 Prozent der Haushalte sind mit Fernsehen ohne Kabel oder Satellitenanschluss ausgestattet.