08.10.2005

CHALLENGE

"Stanley" gewinnt autonome Robot-Rallye

"Stanley", ein Volkswagen Touareg R 5 Diesel, gewann als erstes Fahrzeug die Wüsten-Rallye für autonome Roboterfahrzeuge. Das Team der Stanford Universität gewinnt damit das ausgelobte Preisgeld von zwei Millionen Dollar.

Er hatte auf dem letzten Drittel der vom US-Verteidigungsministerium veranstalteten "Grand Challenge" in der Wüste von Nevada den bis dahin führenden Hummer überholt und immer mehr abgehängt.

Insgesamt haben fünf Teams das Rennen beendet: Das Team Red mit den zwei Hummers, "Stanley", das Gray Team und Team TerraMax.

Serienmäßig, mit sieben Pentium-M

Der VW ist beinahe serienmäßig ausgestattet, wenn man von Schutzplatten rundherum absieht, einer Seilzugsteuerung, sowie sieben Pentium-M-Rechnern, die ihn navigieren.

Die Hummers

"Stanley" legte die Strecke von 131,7 Meilen [212 Km] in sechs Stunden, 53 Minuten und 58 Sekunden zurück, die Hummers brauchten neun ["Sandstorm"] bzw. 21 Minuten ["H1ghlander"] länger.

"KAT-5" des Gray Teams brauchte für die Strecke 7,5 Stunden, Team TerraMax 12 Stunden und 51 Minuten.

Laut Regeln müssen alle Fahrzeuge die Strecke in unter zehn Stunden schaffen, um überhaupt Anspruch auf den Gewinn zu haben.

Das Golfwagerl fährt nicht mehr

Am Samstag um 16:00 Uhr ist der "Robot mit den Augen aus Österreich" des "SciAutonics"-Teams in die Wüste von Nevada abgedüst.

In den ersten beiden Stunden schaffte der allrädrig angetriebene "Rascal", der einem Golfwagerl wie aus der Karosserie geschnitten ist, immerhin 28 Meilen, 16 davon wurden gewertet.