Mobilfunker O2 will nicht für E-Plus bieten
Der britische Mobilfunkbetreiber O2 wird nach Aussagen von Vorstandschef Peter Erskine nicht für den deutschen Mobilfunker E-Plus bieten.
Zu einem vernünftigen Preis sei das Unternehmen nicht zu haben, sagte er am Donnerstagabend in London. Außerdem habe er nicht den Eindruck, dass die Muttergesellschaft KPN ihre deutsche Mobilfunktochter verkaufen wolle.
Experten hatten sich wiederholt für einen Zusammenschluss von O2 Deutschland und E-Plus ausgesprochen, damit das fusionierte Unternehmen mit den Marktführern T-Mobile und Vodafone mithalten könnte.
Die niederländische KPN hatte zusammen mit der Deutschen Telekom eine Übernahme von O2 geprüft, diese aber verworfen. Den Plänen zufolge sollte KPN das Deutschland-Geschäft von O2 übernehmen.
O2 hat 24,6 Mio. Kunden
Nach weiten Angaben von Erskine will sich O2 stattdessen künftig
auf den Ausbau seiner bestehenden Aktivitäten konzentrieren. Ende
Juni hatten die Briten 24,6 Millionen Kunden in Deutschland, Irland
und Großbritannien unter Vertrag.
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