Mastensteuer trifft allein Erziehende
Die niederösterreichische Handymasten-Steuer trifft allein Erziehende besonders.
Das geht aus einer österreichweit durchgeführten repräsentativen Umfrage des Instituts Oekonsult hervor, die eine Reihe von Umfragen zu diesem Thema unter "besonders exponierten Bevölkerungsgruppen" durchgeführt hat.
80 Prozent der Alleinerzieher sehen das Handy demnach als wichtige soziale und kommunikative Schnittstelle zu ihren Kindern, 84 Prozent lehnen die Handymasten-Steuer daher als "unsoziale und unakzeptable Maßnahme" ab, die sie als gegen die Sicherheit ihrer Kinder gerichtet erleben.
82 Prozent der Befragten sagen, der Sicherheitsfaktor Handy für die Kinder allein Erziehender dürfe nicht durch Gebührenerhöhungen als logische Folge der Handysteuer gefährdet werden. 77 Prozent wollen sich Protestintiativen anschließen.
90 Prozent sind sauer
90 Prozent der Befragten meinen, die Politiker hätten sich auf
technische und rechtliche Aspekte der Handysteuer konzentriert,
dabei auf die betroffen Menschen aber "schlicht vergessen". Die
Umfrage wurde von Mitte September bis 2. Oktober durchgeführt.
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