07.10.2005

EXPONIERT

Mastensteuer trifft allein Erziehende

Die niederösterreichische Handymasten-Steuer trifft allein Erziehende besonders.

Das geht aus einer österreichweit durchgeführten repräsentativen Umfrage des Instituts Oekonsult hervor, die eine Reihe von Umfragen zu diesem Thema unter "besonders exponierten Bevölkerungsgruppen" durchgeführt hat.

80 Prozent der Alleinerzieher sehen das Handy demnach als wichtige soziale und kommunikative Schnittstelle zu ihren Kindern, 84 Prozent lehnen die Handymasten-Steuer daher als "unsoziale und unakzeptable Maßnahme" ab, die sie als gegen die Sicherheit ihrer Kinder gerichtet erleben.

82 Prozent der Befragten sagen, der Sicherheitsfaktor Handy für die Kinder allein Erziehender dürfe nicht durch Gebührenerhöhungen als logische Folge der Handysteuer gefährdet werden. 77 Prozent wollen sich Protestintiativen anschließen.