Mobilfunker planen Niederösterreich-Roaming
Die österreichischen Mobilfunkbetreiber werden ab kommender Woche ihre Rechnungen mit dem Hinweis auf den kommenden Niederösterreich-Zuschlag versehen.
Er soll bis zu 15 Prozent der Handyrechnung betragen und ist die Antwort auf die ab 1. Jänner 2006 geltende Handymasten-Steuer in Niederösterreich.
Die Mobilfunker kommen damit ihrer gesetzlichen Pflicht nach, wonach die Kunden zwei Monate vor einer Preiserhöhung informiert werden müssen. Zum Teil müssen auch die Geschäftsbedingungen geändert werden, hieß es am Mittwoch von der Interessensvereinigung der Mobilfunker, dem Forum Mobilkommunikation [FMK].
Unterschiedliche Zahlenangaben
Für Verwirrung sorgen weiterhin unterschiedliche Zahlen über den
Mobilfunk-Netzausbau in Niederösterreich. Die Handybranche spricht
von maximal 400 neuen Sendestationen in ganz Niederösterreich -
wovon ein Großteil auf bestehenden Masten montiert werde.
400 neue Handymasten in NÖLandeshauptmann Erwin Pröll [ÖVP] hingegen hatte am Montag gemeint, alleine im Waldviertel seien 650 zusätzliche Mobilfunkmasten geplant. Woher diese Zahl kommt, ließ das Büro Pröll allerdings bis heute unbeantwortet.
