Die Finalisten der "Grand Challenge"
Insgesamt 195 Teams hatten sich für die "Grand Challenge" der DARPA, der Pentagon-Abteilung für Forschung und Entwicklung, beworben.
In den letzten acht Tagen mussten sich 43 Halbfinalisten auf einer kurzen Teststrecke beweisen, nun stehen die Finalisten fest:
Neben dem Favorit "Team Red" der Carnegie-Mellon-Universität [mit den Fahrzeugen "H1ghlander" und "Sandstorm" auf den Plätzen eins und drei] und dem umgebauten VW Touareg namens "Stanley" der Universität Stanford [der von Platz zwei startet] schafften noch weitere 20 Teams die Qualifikation.
Sie mussten dazu in einer acht Tage dauernden Qualifikation eine Strecke von 2,2 Meilen mindestens ein Mal selbstständig, also ohne Eingreifen der Konstrukteure, abfahren.
DARPA Grand ChallengeFahrtzeit unter zehn Stunden
Fünf Roboterfahrzeuge [Stanford, Red Team, Red Team Too, Axion Racing und das Team Teramax] schafften alle Tests, wobei die Wagen des Teams Red für die Strecke durchschnittlich zehn Minuten und 20 Sekunden brauchten, Stanley nur 23 Sekunden mehr.
Wer am Samstag am schnellsten die rund 280 Kilometer lange Strecke in der Wüste Nevadas, die diesmal auch Tunnel und Bergpässe enthält, hinter sich bringt, dem winken zwei Millionen Dollar Preisgeld. Einzige Bedingung: Die dafür benötigte Zeit muss unter zehn Stunden liegen.
Die Fahrzeuge müssen jedoch ohne menschliche Hilfe den Hindernisparcours abfahren, dazu werden unter anderem Satellitennavigationssysteme, Sensoren, Radar und Kameras eingesetzt.
Beim ersten Rennen im Frühjahr 2004 schaffte "Sandstorm" gerade zwölf Kilometer, bevor sein Vorderreifen Feuer fing.
Autonome Roboter fahren um die Ehre
