Österreichisches Mautsystem für Tschechien
An der Ausschreibung für ein Mautsystem in Tschechien beteiligen sich keine deutsche Firmen.
Auf Grund der "nicht realistischer Termine" habe man "kein seriöses Angebot" abgeben können, bestätigte ein Sprecher der DT-Tochter T-Systems am Freitag der Nachrichtenagentur CTK. Die Frist für eine Bewerbung war am Freitag abgelaufen.
In München erklärte ein Siemens-Sprecher, "wir haben uns entschieden, nicht an der Ausschreibung teilzunehmen". Die Ausschreibungsbedingungen seien problematisch gewesen.
Die Maut soll in Tschechien spätestens von 2007 an für Fahrzeuge über zwölf Tonnen gelten. Medien hatten wiederholt berichtet, Verkehrsminister Milan Simonovsky bevorzuge das in Österreich verwandte Mikrowellensystem.
Regierung soll noch heuer unterzeichnen
Die österreichische Kapsch TrafficCom AG hat laut CTK ein Angebot
abgegeben. Der jetzige Zeitplan sehe vor, dass die Regierung den
Vertrag mit dem Sieger der Ausschreibung noch in diesem Jahr
unterzeichne, sagte ein Sprecher.
Maut-Ausweitung "technisch kein Problem"
