Ein Roboter als Servicekraft
Der Roboter kann sich laut Hersteller Wege in einem Büro, Restaurant und Geschäft merken und Gegenstände von bis zu einem halben Kilogramm hochheben.
Kosten soll der Geselle mit der künstlichen Intelligenz sechs Millionen Yen [44.379 Euro], Software exklusive, dafür nannte Fujitsu allerdings keinen Preis.
Ausgestattet ist "Enon" mit einem Stimmerkennungsprogramm, Kameras und Sensoren. Anhand einer eingespeicherten Karte des Geschäfts soll er seinen Weg finden. Auf seinen Rollen kann er sich dabei mit rund drei Stundenkilometern vorwärts bewegen.
Der 130 Zentimeter hohe "Enon" soll im November in Japan in den Handel gehen. Etwa zehn Bestellungen sollen bereits vorliegen, zwischen 20 und 30 Stück will der Hersteller verkaufen.
Das Gerät soll nächstes Jahr auch in Serienproduktion gehen, damit hofft der Hersteller, den Preis auf 15.000 Euro senken zu können.
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Vor allem in Japan finden die metallenen Gefährten mittlerweile durchaus Abnehmer. Fujitsu rechnet damit, dass der Markt für Service-Roboter bis 2010 auf 738 Millionen Euro steigt.
Toyota will ebenfalls mit dem Verkauf von Service-Robotern beginnen, die sich um ältere Menschen kümmern und gewisse Hausarbeiten übernehmen können, allerdings erst ab 2010.
Toyota will dazu ein Komitee aufstellen, das die Entwicklung der Roboter gemeinsam mit anderen Firmen organisieren soll, darunter auch der Autoteile-Hersteller Denso.
Vergangenes Frühjahr hatte das Unternehmen einen Roboter präsentiert, der Trompete spielen kann. Dieser trat bei der Eröffnung der Expo 2005 in Aichi sogar gemeinsam mit einem Orchester auf.
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