Musikindustrie zieht wieder vor Gericht
Die US-Musikindustrie hat am Mittwoch erneut eine Klagewelle gegen 754 Filesharer begonnen und setzt damit ihren Kreuzzug gegen P2P-Netzwerke fort.
Die Klagen wurden in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Colorado, Georgia, Missouri, New York, Pennsylvania, Virginia und Washington D.C. eingebracht.
Seit September 2003 haben die großen Musikkonzerne, die von der RIAA [Recording Industry Association of America] vertreten werden, nun bereits mehr als 14.000 Personen wegen Urheberrechtsverletzungen geklagt.
Auftrieb erhielt die Industrie in ihrem Vorgehen durch einen Beschluss des Obersten Gerichtshofs gegen die P2P-Börsen Grokster und Morpheus, wonach diese für die Copyright-Verletzungen ihrer Nutzer belangt werden können.
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