Entwarnung für den DRAM-Chipmarkt
Die zuletzt heftig gebeutelten Anbieter von Speicherchips haben nach Ansicht von Marktforschern das Schlimmste hinter sich.
Die Experten der Marktforschungsfirma iSuppli änderten in der Nacht auf Freitag ihr Rating für den DRAM-Markt auf "neutral" von zuvor "negativ".
"Der durchschnittliche DRAM-Verkaufspreis ist im ersten Quartal 2008 um 17 Prozent gesunken, nachdem er im vierten Quartal noch 31 Prozent nachgegeben hatte. Der Rückgang liegt im ersten Quartal zwar noch immer über dem Durchschnitt, die Verlangsamung zeigt aber, das der Markt nun einen Boden gefunden hat", teilte iSuppli mit.
DRAM-Chips werden vor allem als Arbeitsspeicher in Computern und Unterhaltungselektronik eingesetzt. Die Hersteller der Halbleiter hatten zuletzt massiv unter dem Preisverfall und der daraus folgenden finanziellen Auszehrung zu leiden.
Allein die Infineon-Tochter Qimonda hatte in den vergangenen beiden Quartalen einen Verlust von mehr als einer Milliarde Euro angehäuft.
(Reuters)
