24.08.2005

HALBJAHR '05

Telekom Austria legt weiter zu

Der Nettogewinn der Telekom Austria [TA], die in Österreich, Slowenien, Kroatien, Liechtenstein und seit kurzem auch in Bulgarien tätig ist, erhöhte sich um 81,8 Prozent auf 191,4 Mio. Euro, der Umsatz stieg um 1,5 Prozent auf 2,015 Mrd. Euro. Der Gewinn pro Aktie stieg von 0,21 auf 0,39 Euro.

Die Erwartungen der Analysten wurden mit den am Mittwoch vorgelegten Zahlen leicht übertroffen.

Der Zuwachs beim Nettoergebnis sei vor allem auf ein höheres Betriebsergebnis, niedrigere Nettozinsaufwendungen und einen Rückgang der Körperschaftssteuer in Österreich zurückzuführen, hieß es.

Im Quartalsvergleich konnte die TA-Gruppe den Umsatz um 1,5 Prozent auf 1.011,0 Mio. Euro steigern, der Nettogewinn stieg um 118,8 Prozent auf 75,7 Mio. Euro, das Betriebsergebnis um 17,4 Prozent auf 124,3 Mio. Euro.

Mobiltel soll für Umsatzplus sorgen

Im Gesamtjahr erwartet die TA dank der Übernahme der bulgarischen Mobiltel, die ab dem 12. Juli konsolidiert wird, ein Umsatzplus von fünf Prozent.

Das EBITDA soll um zehn Prozent steigen. Das Nettoergebnis soll um rund 50 Prozent steigen. Als Dividende will die TA für das heurige Geschäftsjahr 44 Cent ausschütten.

Im Festnetz- und Internet-Bereich gingen die TA-Umsätze im ersten Halbjahr 2005 um 2,1 Prozent auf 1,066 Mrd. Euro zurück, bereinigt um Einmalbeträge aus der Universaldienstverordnung lag der Rückgang bei 0,9 Prozent.

Im Mobilfunkbereich erhöhte sich der Umsatz hingegen um 4,2 Prozent auf 1,062 Mrd. Euro. Damit war der Umsatz im Handybereich im Halbjahr nahezu gleich groß wie im Festnetz- und Internet-Bereich.

Mobilkom austria legt weiter zu

Der erwartete Umsatzrückgang im Festnetz sei im ersten Halbjahr durch das Wachstum im in- und ausländischen Mobilfunkgeschäft mehr als wettgemacht worden, so TA-Chef Heinz Sundt. Die Zahl der Handykunden der mobilkom-austria-Gruppe wuchs um 4,7 Prozent auf fünf Mio. Kunden.

In Österreich wuchs die Kundenzahl der mobilkom austria um vier Prozent auf 3,3 Millionen Handykunden. Die Zahl der ADSL-Anschlüsse erhöhte sich im ersten Halbjahr um 54 Prozent auf 495.000 [inklusive Wholesale-Anschlüsse]. Die Zahl der Festnetzanschlüsse ging um 3,6 Prozent auf 2,85 Mio. zurück.