Rasanter Preisverfall bei Notebooks
Die Computerpreise werden einer neuen Studie zufolge auch weiter rasant sinken. Dadurch werde der Umsatz der PC-Branche trotz hoher Absatzzuwächse in diesem und im kommenden Jahr praktisch stagnieren, berichtete das Marktforschungsunternehmen Gartner am Montag.
Für das laufende Jahr wird bei einem Wachstum der PC-Verkäufe um 12,7 Prozent auf 206,6 Mio. Einheiten nur mit einem Umsatzplus von 0,5 Prozent auf 202,7 Mrd. Dollar gerechnet. 2006 werde der Umsatz sogar um 0,4 Prozent sinken, während der Absatz um 10,5 Prozent anziehen soll.
Der Handel setze die Preise im Wettbewerb um Marktanteile immer tiefer und die Konsumenten seien bereits scharfe Rückgänge gewohnt, argumentierte Gartner-Experte George Shiffler. Die Absatzzuwächse würden vor allem von den immer billiger werdenden Notebooks getragen. In diesem Jahr sollen die Verkäufe von Mobilgeräten um 31 Prozent zulegen.
In einer aktuellen Studie, die Intel im Juli beim Marktforscher Harris Interactive in Auftrag gegeben hatte, gaben 34 Prozent der Befragten an, dass sie oder ein anderes Familienmitglied bereits ein Notebook auf eine Urlaubsreise mitgenommen haben. 51 Prozent verrieten, dass ihr Notebook bei ihrer nächsten Sommerfrische nicht im Gepäck fehlen dürfe.
Notebooks immer öfter im UrlaubsgepäckÖsterreich: HP auf der Jagd nach Acer
Im Dauer-Match der beiden Computerriesen Acer und HP um den österreichischen Notebook-Markt wird es langsam spannend. Während Marktführer Acer im Segment "Commercial Notebooks" im zweiten Quartal 2005 Einbußen von 24 Prozent hinnehmen musste, gewinnt die Nummer zwei, HP, deutlich an Fahrt und liegt mit 19,1 Prozent Marktanteil nur noch 0,1 Prozent hinter Acer. Das ergab eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts IDC.
Den Grund für dieses Wachstum sieht Gernot Gradischnig, Direktor Personal System Group von HP Österreich, in den neuen Produktfamilien von HP, die seit Februar auf dem Markt sind.
Security-Features, die einen sicheren mobilen Zugriff auf sensible Firmendaten erlauben, werden vom Markt immer stärker gefordert. Der HP ProtectTools Credential Manager ermöglicht Single-Sign-on, also das Anmelden für Applikationen, Websites und Ressourcen über ein einziges Passwort. Zusätzlich verfügen die Notebooks der vier Serien HP Compaq 4200, 6100 und 8200 über das HP Mobile Data Protection System.
Auf dem gesamten österreichischen Notebook-Markt führt Acer nach einer aktuellen Gartner-Statistik aber immer noch deutlich mit 21,5 Prozent [Q2/2005] vor HP mit 15 Prozent und Fujitsu-Siemens mit 10,7 Prozent.
Das geringfügige Wachstum des Gesamtmarktes spiegelt sich jedoch in erstmals negativen Wachstumszahlen, nämlich minus 5,9 Prozent von Acer, wider. HP konnte jedoch auch hier mit einem Plus von 24,7 Prozent deutlich Boden auf den Konkurrenten gutmachen.
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