Lenovo schließt Fusion in Österreich ab
Nach der Übernahme der Computersparte des US-Konzerns IBM durch Lenovo wurde nun auch die österreichische IBM-PC-Abteilung erfolgreich übernommen, erklärte Paul Suppan, Country-Generalmanager von Lenovo Österreich.
Lenovo will sich verstärkt auf dem Endverbrauchermarkt bewegen und etwa das erfolgreiche Geschäft mit Thinkpad-Notebooks weiter ausbauen. Auch im Desktop-Bereich, in dem IBM zuletzt eher schwach, Lenovo dafür in China umso stärker war, will man angreifen.
Suppan kündigte etwa einen Wide-Screen-Laptop an, auch sollen erste Produkte unter der Marke "Lenovo" auf den Markt kommen.
Die IBM-Marke wird, um einen sanften Übergang zu ermöglichen, noch mindestens 18 Monate erhalten bleiben.
Lenovo-Deal ist Fusion zweier WeltenDer Vertrieb der Thinkpad-Laptops und ThinkCenter-PCs wird weiterhin primär über die Business-Partner erfolgen, von denen niemand auf Grund des Deals abgesprungen sei.
Neben der lokalen Lenovo-Niederlassung sind in Österreich laut Suppan auch das Hauptquartier für den Bereich "Central Europe, Middle East and Africa" sowie Lenovos Abteilung für weltweite Produktankündigungen angesiedelt - in Summe werden damit rund 60 Personen beschäftigt.
Als Ziele für das kommende Geschäftsjahr, das mit 31. März 2006 endet, nannte Suppan ein zweistelliges Umsatzwachstum.
