Pixelpark schrumpfte sich schwarz
In seinem sechsten Jahr hat der einstige Börsenüberflieger erstmals in einem Halbjahrsergebnis eine schwarze Null geschrieben. Im ersten Halbjahr 2005 fiel ein Gewinn von 31.000 Euro an, ein Jahr zuvor waren es noch 1,8 Millionen Euro Verlust. Der Umsatz sank leicht auf 7,2 Millionen Euro [7,4 Mio 2004].
Für die nächsten Monate erwartet der Vorstand deutliche Umsatzsteigerungen. Nach dem Erreichen der Profitabilität soll dieser Trend im Gesamtjahr fortgesetzt werden. Für einen geplanten Zukauf laufen Gespräche.
Die Ende 2004 gelungene Trendwende sei gefestigt worden, sagte Vorstandschef Michael Riese. Erstmals seit dem Börsengang 1999 habe Pixelpark einen Halbjahresgewinn verzeichnet. Nach der Sanierung gehe es nun um Wachstum. Neu aufgebaut worden seien etwa Geschäfte mit Softwareangeboten im Umfeld von Banken.
Schon wieder Übernahmen
Zum anderen ist noch in diesem Jahr die Übernahme eines oder
mehrerer Unternehmen auf dem deutschen Markt geplant. Dafür hat sich
Pixelpark mit 5,3 Millionen Euro aus einer Kapitalerhöhung gerüstet.
Im Blickfeld stünden IT-Dienstleister und Multimedia-Agenturen.
Pixelpark scheitert mit Millionenklage1.200 Angestellte ehedem
Pixelpark gehörte einst zu den Vorzeigeunternehmen auf dem Neuen Markt, war aber kurz nach dem Börsengang in schwere Turbulenzen geraten und hatte massiv Personal abgebaut. Ende Juni lag die Zahl der Beschäftigten mit 140 aber wieder etwas höher als ein Jahr zuvor mit 125. 2001 hatte Pixelpark noch knapp 1.200 Angestellte.
Von Juli bis Dezember 2000 hatte Pixelpark bei einem Umsatz von 52,3 Millionen Euro einen Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von zehn Millionen Euro produziert. Der Jahresfehlbetrag lag damals bei 15,6 Millionen Euro. 2002 wurde unter dem Strich ein Fehlbetrag von 38,4 Millionen Euro ausgewiesen, der Verlust war mit 39,2 Millionen Euro etwa genauso hoch.
Massiver Stellenabbau bei PixelparkVon 180+ auf zwei Euro
Der Kurs der Aktie lag im März 2000 bei über 180 Euro, während
der aktuelle Kurs nun etwas weniger als zwei Euro beträgt. Dass der
Chart im Link das Doppelte von 180 Euro ausweist ist auf einen
"Reverse Stock Split" im Jahr 2003 zurückzuführen.
Der Chart der Aktie seit 2000
