Pixelpark scheitert mit Millionenklage
Der Internet-Dienstleister Pixelpark ist mit einer Schadenersatzklage in Millionenhöhe gegen Firmengründer Paulus Neef gescheitert.
Das Landgericht Berlin wies die Klage in erster Instanz zurück, wie Pixelpark am Dienstag mitteilte.
Dabei ging es um eine Unternehmensübernahme im Internet-Boom des Jahres 2000, bei der Neef an den Vater seiner damaligen Lebensgefährtin einen völlig überhöhten Preis gezahlt haben soll. Insgesamt wollte Pixelpark deshalb 23 Millionen Euro Schadenersatz. Neef weist alle Vorwürfe zurück.
Klage wegen überhöhten Kaufpreises
Die Klage richtete sich gegen den Firmengründer, der Pixelpark
dann im Streit verlassen hatte, sowie gegen einen weiteren
Ex-Vorstand und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC. Hintergrund
war der Kauf des Berliner Unternehmens ZLU [Zentrum für Logistik und
Unternehmensplanung] für insgesamt knapp 37 Millionen Euro im März
2000. Der ZLU-Gründer Helmut Baumgarten - zugleich Vater von Neefs
langjähriger Freundin - hat einen Teil des Kaufpreises inzwischen
zurückgezahlt.
Pixelpark sieht sich wieder im Plus
