RFID-Software nach Graz verkauft
Infineon trennte sich von seinem Geschäft mit Software-Lösungen für die Funktechnologie, RFID [Radio Frequency Indentification].
Im Rahmen eines Management-Buy-outs [MBO] geht das Geschäft an die im österreichischen Graz ansässige RF-iT Solutions GmbH.
Damit gehen Patente, Markenrechte, Lizenzen, Entwicklungs-Hardware und -Software sowie laufende Kundenprojekte und RFID-Demo-Anwendungen an die RF-iT Solutions über. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.
Chipentwicklung und -produktion
Ganz aus dem Wachstumsmarkt RFID will sich Infineon jedoch nicht zurückziehen.
Das Unternehmen konzentriert seine Aktivitäten künftig auf die Weiterentwicklung, Produktion und Vermarktung von RFID-Chips, Antennen und Inlays.
Infineon beschäftigt weltweit knapp 36.000 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2004 einen Umsatz von 7,19 Mrd. Euro. Infineon Technologies Austria steuerte mit einem Mitarbeiterstand von 2.650 insgesamt 697,5 Mio. Euro dazu bei.
Seitdem Wolfgang Ziebart im September letzten Jahres den Chefposten bei Infineon übernommen hat, trennt sich der Konzern von Randbereichen.
Ziebart will bei Infineon aufräumen
