Internet-User sehen weniger fern
Je schneller der Internet-Anschluss, desto weniger wird ferngesehen - das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie mit fast 70.000 Teilnehmern des Marktforschers Forrester in den USA und Kanada.
Breitband-Nutzer schalten das TV-Gerät demnach zwei Stunden pro Woche weniger ein als US-Bürger ohne Internet-Anschluss.
Surfer mit Modem-Anschluss liegen 1,5 Fernsehstunden unter dem Durchschnitt von 14 Stunden TV-Berieselung pro Woche.
Auch in Europa ist diese Entwicklung spürbar, fast die Hälfte der Jugendlichen verbringt weniger Zeit vor dem Fernseher und bevorzugt stattdessen das Netz.
Jugendliche wechseln vom TV ins NetzPessimisten lassen sich berieseln
Die Studie unterscheidet dabei drei Gruppen: die Technologie-"Optimisten", "Pessimisten" und den "Nomadic Networker", der bereits seit über fünf Jahren über einen Netzzugang und ein eigenes Notebook verfügt. Diese Gruppe widmet der Flimmerkiste mit 10,8 Stunden pro Woche die geringste Zeit.
Die Optimisten, die laut Forrester der Meinung sind, Technologie mache das Leben angenehmer, nutzen Online-Angebote wie Tauschbörsen, Weblogs und Streams drei Mal so häufig wie ihre pessimistischen Gegenstücke.
Sie sind auch Videospielen, Print-Magazinen und dem Radio mehr zugetan als die Technologie-Schwarzseher, die mehr fernsehen.
Ein Grund für die stärkere Nutzung des Internets ist sicherlich, dass auch immer mehr TV-Inhalte online verfügbar sind. Fernsehserien sind derzeit der Renner in Tauschbörsen.
Download von TV-Serien boomt
