Einsteigerhandys treiben Absatz
Im zweiten Quartal wurden weltweit 188,7 Millionen Handys verkauft, das sind 16,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und 7,3 Prozent mehr als im ersten Quartal. Angetrieben wurden die Verkäufe vor allem durch günstige Einsteigerhandys, deren Funktionen sich auf Telefonie und SMS beschränken.
Zu diesem Ergebnis kommt der Marktforscher IDC. Nachfrage nach diesen Geräten herrscht laut den Analysten aber keineswegs nur in Entwicklungsländern, sondern auch vermehrt auf starken Märkten wie etwa Nordamerika.
Für die Hersteller bedeutet das zwar einerseits die Möglichkeit, den Absatz wieder zu steigern, andererseits stehen sie mehr unter Preisdruck, wenn sie profitabel bleiben wollen.
20-Dollar-Handy wird Realität
Mit einer preiswerten Chip-Plattform will der
Halbleiterhersteller Infineon die Produktionskosten für Handys auf
unter 20 Dollar senken. 2010 sollen laut einer US-Studie bereits 150
Millionen Billig-Handys für unter 50 Dollar verkauft werden.
Eine Chip-Plattform für Billigst-HandysAusgewogenes Portfolio wichtig
Marktführer blieb auch im zweiten Quartal Nokia mit einem Marktanteil von 32,2 Prozent und 60,8 Millionen verkauften Mobiltelefonen. Auf Platz zwei folgt Motorola mit 18 Prozent [33,9 Mio.], dahinter kommen Samsung [12,9 Prozent], LG [6,4 Prozent] und Sony Ericsson [6,3 Prozent].
Alle diese Hersteller setzten zwar auf technisch hochgerüstete Handymodelle mit Kameras, Musikplayern und anderen Extras, hatten jedoch auch Einsteigermodelle in ihren Portfolios.
