Videoüberwachung in Permanenz
Nach dem Schwedenplatz soll nun auch der Wiener Karlsplatz fix videoüberwacht werden. Einen entsprechenden Bericht der "Kronen Zeitung" [Freitag-Ausgabe] bestätigte Johannes Rauch, Sprecher von Innenministerin Liese Prokop [ÖVP].
Man greife dabei auf bestehende Kameras zurück, die Videoüberwachungsanlage sei aber noch im Beschaffungsstadium.
Mit Kameras wurde schon bisher überwacht, jetzt kommt die Aufzeichnung der Aufnahmen mit Videogeräten dazu. Wie lange die Bilder gespeichert werden, ist noch nicht klar.
Am Schwedenplatz wird das Bildmaterial der Überwachungskameras für 48 Stunden aufgezeichnet. Alle Daten, die nicht zur Verfolgung von Straftaten benötigt werden, werden danach wieder gelöscht, so lautet zumindest die offizielle Auskunft.
Start in drei Wochen?
Zustimmen müsse noch der Rechtsschutzbeauftragte des
Ministeriums, sagte Rauch. Informell war am Freitag zu erfahren,
dass die Überwachung in etwa drei Wochen starten könnte.
"Intelligenz" für die ÜberwachungMobil auf dem Schwedenplatz
Auf dem Karlsplatz wird es im Unterschied zum mobilen Gerät auf dem Schwedenplatz eine stationäre Anlage geben.
Die Bilder der schwenk- und zoombaren Kameras auf dem Schwedenplatz werden via Wireless LAN in einen Polizeibus übertragen. Dieser wurde um 11.000 Euro zur mobilen Überwachungszentrale umfunktioniert, die rund um die Uhr besetzt ist.
