Buße für Ex-Vivendi-Chef halbiert
In der Affäre um Bilanzschiebereien beim französisch-amerikanischen Mischkonzern Vivendi Universal hat das Pariser Berufungsgericht die Millionenbuße für Ex-Konzernchef Jean-Marie Messier halbiert.
Wie erst am Mittwoch bekannt wurde, verminderten die Richter eine von der Pariser Börsenaufsicht Autorite des marches financiers [AMF] verhängte Geldbuße am Dienstag von einer Million auf 500.000 Euro.
Zusatzstrafe von der Finanz
Das Unternehmen selbst soll wegen fehlerhafter Angaben zu seinen
Finanzen noch 300.000 Euro zahlen. Im Dezember hatte die AMF sowohl
Messier als auch den Vivendi-Konzern zu je einer Million Euro
verdonnert.
Dezember 2004: Millionen-Strafe für Ex-Vivendi-Chef
