US-Auftragssperre gegen IBM aufgehoben
Ermittlungen gehen weiter
Der befristete Ausschluss des amerikanischen Computerkonzern IBM von allen neuen Aufträgen der US-Bundesbehörden ist beendet. Die erst vor gut einer Woche verhängte Sperre wegen Ermittlungen zu möglichen Verstößen bei einer Auftragsvergabe sei ab sofort aufgehoben, teilte IBM am Freitag in Armonk [US-Bundesstaat New York] mit. Die Untersuchungen zu den Vorwürfen gehen unterdessen weiter.
Die US-Umweltbehörde [EPA] prüft Vorwürfe im Zusammenhang mit einem IBM-Angebot an das Amt vom März 2006. Die Staatsanwaltschaft im Bundesstaat Virginia ermittelt ebenfalls.
Berichten zufolge könnte IBM während der Auftragsvergabe unzulässig interne Informationen bekommen haben. IBM sagte zu, mit den Ermittlern weiter kooperieren zu wollen.
(APA | dpa)
