30.000 nahmen bisher Rufnummer mit
Seit Oktober gibt es die mobile Rufnummernmitnahme in Österreich.
Anfangs wegen der Verwirrung rund um die mit der Einführung verbunden Kosten wenig genutzt, nehmen inzwischen immer mehr diese Möglichkeit in Anspruch.
Bei der Nummer vier und fünf auf dem österreichischen Markt - tele.ring und "3"- nimmt jeder fünfte Neukunde bei einer Neuanmeldung die alte Handynummer mit.
Handykunden, die ihren Mobilfunkbetreiber wechseln und dabei die Rufnummer inklusive Vorwahl mitnehmen wollen, zahlen eine Gebühr von 19 Euro an den abgebenden Betreiber.
"Fluchtsteuer" mit 19 Euro festgelegtWenig Interesse bei mobilkom und One
Beim Marktführer mobilkom austria merkt man nach eigenen Angaben hingegen nichts von einem Ansturm: Von den 8,2 Millionen Handynummern in Österreich seien seit Einführung der Nummernportabilität vor acht Monaten insgesamt nur 30.000 mitgenommen worden, das Interesse habe sich "auf niedrigem Niveau eingependelt".
Wie viele Neukunden bei der mobilkom die Nummer portieren, wollte die Tochter der Telekom Austria nicht verraten.
Bei der Nummer zwei auf dem Markt, T-Mobile, behalten nach Eigenangaben fünf Prozent der Neukunden die alte Nummer.
Bei Verfolger One spricht man davon, dass die Nummernportabilität "keine große Rolle" spielt.
