Konzentration auf weniger Handymodelle
Nach der Übernahme der Siemens-Mobilsparte will sich BenQ auf die Entwicklung von weniger und besseren Handymodellen beschränken.
"Siemens und BenQ wollten jeweils 25 und 20 neue Modelle herausbringen", sagte BenQ-Chef K. Y. Lee der taiwanesischen Zeitung "Business Today".
Nach der Übernahme werde das Unternehmen jedoch nur noch 35 oder sogar deutlich weniger Modelle auf den Markt bringen.
Damit will BenQ vor allem Verluste ausgleichen und Kosten senken.
Siemens-Logo ab Herbst gestrichen
Ab Oktober werden nur noch Telefone mit dem Doppellogo BenQ
Siemens oder nur mit dem BenQ-Logo ausgeliefert.
Siemens-Handys ab Herbst GeschichteUmverteilung der Produktion
Die Produktionskapazitäten sollen für weitere Einsparungen umverteilt werden
"Die Produktionskosten sind in Deutschland hoch, deshalb werden wir einen Teil nach Asien verlegen", sagte Lee. "Ich weiß, dass einige Arbeiter protestieren werden." Aber der Handymarkt befinde sich an einem kritischen Punkt. "Wenn jemand versuchen sollte, die Reform zu blockieren, werden wir alle Verlierer sein."
Den Schwerpunkt der Produktion will das Unternehmen in China setzen und dort statt zuvor 30 Prozent nun 60 Prozent der Handys fertigen lassen. In Brasilien sollen 20 statt 30 Prozent bleiben.
