Titel-Hattrick für Österreichs Robo-Kicker
Mit einem Titel-Hattrick im Gepäck sind Roboter-Fußballer und deren menschliche Trainer der Technischen Universität [TU] Wien von der Europameisterschaft in der Vorwoche an der Universität Twente [Niederlande] nach Hause zurückgekehrt.
Besondere Freude bereitete "Teamchef" Peter Kopacek, dass die Wiener Mannschaften sogar die als große Rivalen gehandelten Deutschen und Slowenen besiegten.
Gespielt wurde in der Federation of International Robotsoccer Association [FIRA] in den Kategorien "mid size" [fünf gegen fünf], "large size" [sieben gegen sieben] und "X-large size" [elf gegen elf]. Österreich war mit den TU-Teams "Austro" in allen Kategorien angetreten.
Deklassierung mit 16:1
In der mit neun Teams am stärksten besetzten "Mid size"-Kategorie
schoss sich der regierende Weltmeister Austro mit Kantersiegen über
Holland, England und die Slowakei ins Finale. Erzrivale Slowenien
wurde sogar mit 16:1 deklassiert.
German Open: Österreichs Robokicker wurden ZweiteBeachtlicher EM-Hattrick
In der "Large size"-Kategorie kämpften sechs Teams um den ersten Platz, und auch hier war Austro siegreich. Die Vorrundenspiele und das Semifinale wurden klar gewonnen. Das Finale entwickelte sich jedoch zu einer Zitterpartie.
Nach einem 1:1-Pausenstand gingen die Slowenen zu Beginn der zweiten Halbzeit mit 3:1 in Führung. Nach einer "Runderneuerung" der TU-Robis und einer geänderten Strategie flitzten sie über das Spielfeld und siegten vielleicht etwas glücklich, aber laut Kopacek doch verdient mit 5:4.
Die Königsdisziplin "X-large size" war am schwächsten besetzt, da die wenigsten Teams über elf Roboter verfügen. Es waren daher nur Deutschland, Slowenien und Österreich vertreten. Austro trug zwei Zu-null-Siege in der Vorrunde davon. Ein 6:0 gegen Slowenien im Finale brachte den TU-Robotern schließlich den beachtlichen EM-Titel-Hattrick.
