04.06.2005

INTEL-CHIPS

Apple-Abkehr von IBM scheint beschlossen

Die Spekulationen über einen Apple-Umstieg auf Intel-Chips verdichten sich. Nach einem Artikel im "Wall Street Journal" Ende Mai, berichtet nun das Branchenmagazin "CNet", dass Apple am Montag auf seiner weltweiten Entwicklerkonferenz in San Francisco die Abkehr von IBM bekannt geben wird.

Demnach plant Apple, bereits Mitte 2006 die ersten Rechner aus dem billigeren Segment [wie etwa den Mac mini] mit Intel-Chips auszustatten, die PowerMacs seien dann 2007 mit der Umstellung an der Reihe.

Gründe für den möglichen Umstieg sind laut Branchenkennern etwa, dass IBMs-Chip-Angebot für Apple nicht breit genug ist.

Schwieriger Umstieg

Sollte Apple diesen Schritt wirklich wagen, werde es laut Analysten sehr kompliziert und teuer für das Unternehmen werden und obendrein Marktanteile kosten. Einen großen Aufwand würde der Umstieg auch für die Software-Entwickler bedeuten.

Außerdem habe Steve Jobs nicht nur einmal betont, dass IBMs PowerPC-Chips bei gewissen Tasks einfach schneller sind als Intels Pentium-Prozessoren.

Nun stellt sich auch die Frage nach der Strategie, die Apple weiterverfolgen wird: Theoretisch könnte das Unternehmen nämlich Mac OSX nun auf den Rechnern aller Hersteller verfügbar machen.

"CNet" beruft sich in seinem Bericht auf zwei Brancheninsider, IBM, Apple und Intel verweigerten den Kommentar.