BBC testet TV-Download-Plattform
Die britische Rundfunkanstalt BBC macht einen wichtigen Schritt in Richtung TV-Downloads für seine Kunden: Ab September sollen 5.000 User an einem Testprogramm teilnehmen, bei dem sie Fernseh- und Radiosendungen auf ihren PC herunterladen können.
Der "interactive media player" [iMP] ermöglicht den Nutzern den Download ausgewählter Programme über Breitband-Internet.
Die BBC will damit in die Fußstapfen von Apple steigen, BBC-Direktor für Neue Medien Ashley Highfield glaubt, dass iMP "das iTunes der Rundfunk-Industrie" werden könnte.
Der iMP-Test wird gemeinsam mit Siemens, BBC Broadcast und Kontiki durchgeführt.
BBC schnuppert Morgenluft bei DownloadsNur für Gebührenzahler
Im Rahmen des Testprogramms können rund 190 Stunden TV-Programme und etwa 310 Radio-Sendungen, lokaler Content und ausgewählte Spielfilme durchsucht und gefiltert werden.
Beliebte Britische Shows wie "Holby City" und "Top Gear" werden nach der Ausstrahlung sieben Tage lang verfügbar gemacht.
IMP soll aber auch als P2P-Netzwerk funktionieren, in dem User Content austauschen können. Wird ein Programm heruntergeladen, erhält der gebührenzahlende Nutzer von der BBC einen zusätzlichen Schlüssel zum "Entsperren" des Inhalts, weiters können die Sendungen nur im selbst entwickelten Player angehört bzw. gesehen werden.
Details zum iMP
