Aktionäre wollen keine Verschmelzung
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz [DSW] hat Widerstand auf der Hauptversammlung von T-Online angekündigt. Auf dem letzten Aktionärstreffen in Hannover wollen die Aktionärsschützer gegen den Verschmelzungsvertrag zwischen dem Internet-Anbieter und der Deutschen Telekom stimmen.
"Die Verschmelzung liegt nicht im Interesse der privaten T-Online-Aktionäre", erklärte Geschäftsführer Ulrich Hocker am Donnerstag die ablehnende Haltung.
Unmittelbar nach der Rückkehr in die Gewinnzone sollen die Anteilseigener ihre Papiere wieder abgeben. Und das für 0,52 T-Aktien je T-Online-Anteilsschein. Das würde einem Umtauschverhältnis von gerade acht Euro entsprechen. Beim Börsengang der Telekom-Tochter im Frühjahr 2000 hatten die Anleger 27 Euro für eine T-Online-Aktie bezahlt.
Hocker kündigte an, den Vorstandsmitgliedern, die den Verschmelzungsvertrag unterschrieben hätten, die Entlastung zu verweigern.
T-Online-Aktionäre sauer auf DT
