Qwest setzt MCI Frist bis 5. April
Im Wettstreit um die milliardenschwere Übernahme des US-Telekom-Konzerns MCI hat der Konkurrent Qwest sein Angebot am Montag bis zum 5. April befristet und zugleich die für die Transaktion zur Verfügung stehenden Mittel aufgestockt.
Bis zu diesem Termin solle MCI die Offerte entweder annehmen oder ablehnen, teilte Qwest am Montag mit. In einem Brief an das MCI-Direktorium unterstrich das Unternehmen zugleich, es habe die für die Finanzierung des Geschäfts zur Verfügung stehenden Gelder um 500 Millionen auf 5,75 Milliarden Dollar aufgestockt.
Verizon hat Frist bis Montag gesetzt
Trotz einer bereits getroffenen Fusionsvereinbarung mit
US-Branchenprimus Verizon hatte die aus dem zusammengebrochenen
WorldCom-Konzern hervorgegangene MCI die Gespräche mit Qwest wieder
aufgenommen. Verizon hatte das akzeptiert, für die Verhandlungen
aber eine Frist bis zum 28. März gesetzt.
Bieterschlacht um Telekom-RiesenVerizon hat 6,56 Milliarden Dollar für den zweitgrößten US-Anbieter von Fernverbindungen MCI geboten. Einige MCI-Anteilseigner hielten diesen Preis jedoch für zu niedrig und drängten, das Qwest-Angebot von 8,45 Milliarden Dollar anzunehmen. Andere hegen dagegen Zweifel an der Finanzstärke von Qwest.
