Weniger Gewinn für Oracle
Gerade erst als Sieger aus der Bieterschlacht um Retek hervorgegangen, hat Oracle sein Geschäftsergebnis für das dritte Quartal bekannt gegeben.
Die milliardenschwere Übernahme des Konkurrenten PeopleSoft hat den Gewinn des Software-Herstellers um 15 Prozent geschmälert.
Der Nettogewinn sei zwischen Dezember und Februar auf 410 Millionen Euro oder zehn Cent je Aktie gesunken. Ohne Sonderposten seien je Aktie 16 Cent verdient worden, teilte das Unternehmen weiter mit.
Die Übernahmeschlacht um PeopleSoft dauerte ganze 18 Monate und hat den Konzern rund 10,3 Mrd. Dollar gekostet. PeopleSoft soll Oracles Gewinn jährlich um etwa 400 Mio. Dollar steigern.
Oracle gewinnt Schlacht um PeopleSoftUmsatz auf 2,24 Mrd. Euro gestiegen
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 2,24 Milliarden Euro. Analysten hatten auf dieser Basis im Schnitt einen Gewinn je Dividendenpapier von 15 Cent bei Erlösen von 3,05 Dollar erwartet.
Die Oracle-Aktien fielen nachbörslich um 1,44 Prozent auf 12,31 Dollar von einer letzten Notiz an der NASDAQ mit 12,49 Dollar.
