Paybox sucht neue Kooperationen
"Wünschenswerte" künftige Partner wären andere Mobilfunkbetreiber und Banken, so paybox-Geschäftsführer Jochen Punzet. Die Zahl der Kunden soll heuer auf 200.000 steigen.
Die Nutzung des M-Commerce liegt weiter hinter den Erwartungen zurück: Erst 150.000 der insgesamt knapp acht Millionen österreichischen Handykunden bezahlen derzeit mit dem paybox-System übers Handy, mehr als 50 Prozent davon sind mobilkom-Kunden.
Punzet zeigte sich dennoch optimistisch: Die Einstellung zum mobilen Bezahlen entwickle sich bei Endkonsumenten und Wirtschaft zunehmend positiv.
Die Zahl der Akzeptanzstellen von paybox soll heuer von 4.000 auf 5.000 steigen. Paybox erwirtschaftete 2004 mit 15 Mitarbeitern einen hochgerechneten Umsatz von rund 14 Mio. Euro.
Am meisten nutzen Paybox-Kunden M-Parking, Lotto am Handy, das Herunterladen von mobilem Content, Kino und Tanken. 51 Prozent der Transaktionen werden im Internet [etwa Online-Shops und Online-Banking] getätigt, der durchschnittliche Transaktionsumsatz liegt hier bei 32 Euro.
Österreicher wollen mit dem Handy zahlenMehr Männer mit mehr Einkommen
Bei 35 Prozent der Transaktionen geht es ums mobile Bezahlen [etwa M-Parking und Handytickets für öffentliche Verkehrsmittel], hier werden im Schnitt 18 Euro pro Transaktion ausgegeben.
14 Prozent der paybox-Kunden bezahlen im Handel, in Taxis und an Tankstellen.
Mehr als die Hälfte der User ist männlich und zwischen 21 und 39 Jahre alt. Die meisten Nutzer gibt es in Wien und der Steiermark, wobei die paybox-User laut Angaben über ein um 24 Prozent höheres Einkommen als der Durchschnitt verfügen.
Die Jahresgebühr für paybox-User beträgt 15 Euro, der Disagiosatz für Händler liegt bei zwei bis drei Prozent.
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