Schnellster Supperrechner zu mieten
IBM will ab sofort die Rechenpower seines Supercomputers Blue Gene/L, der derzeit die Top-500-Liste der Supercomputer anführt, vermieten.
Big Blue hat bereits in der Vergangenheit Supercomputing on Demand angeboten, bisher jedoch auf traditioneller Hardware basierend auf Xeon-, Opteron- und Power-Prozessoren.
Die Endnutzer können nun für ihre Linux-Workloads über ein dediziertes Virtual Private Network [VPN] auf das System im "Deep Computing Capacity on Demand"-Center in Rochester zugreifen und zahlen dabei nur für die reservierte Rechenkapazität.
Blue Gene/L wurde ursprünglich für die Proteinforschung entwickelt und ist mit 70,72 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde [Tera-FLOPs] rund doppelt so schnell wie der vormalige Spitzenreiter, NEcs "Earth Simulator.
Auch Sun vermietet RechenpowerNeuer Blue Gene/L mit 360 TeraFLOPs
IBM sieht für Blue Gene vor allem kommerzielle Einsatzmöglichkeiten und will damit Kunden ansprechen, deren Budgets bisher den Zugriff auf Supercomputer nicht erlaubt haben.
Bisher verlangte IBM pro Prozessor und Stunde etwa 50 Cent für seine Miet-Rechenleistungen, der Stundensatz für Blue Gene soll ähnlich sein.
Das größte Blue Gene/L-System, das derzeit in Planung ist und noch 2005 fertiggestellt werden soll, wird laut IBM bis zu 360 TeraFLOPs erreichen.
