Sun vermietet Rechenpower
Sun Microsystems will seinen Kunden künftig Prozessorpower und Speicherkapazität nach Bedarf anbieten. Die CPU-Stunde soll ebenso wie das GB Speicherplatz pro Monat einen Dollar kosten.
Nach Vorstellungen von Sun-Chef Scott McNealy wird Rechenpower somit zu einer Ressource wie Strom oder Wasser, die nach Verbrauch abgerechnet wird.
Zielgruppe sind dabei neben der Wissenschaft, auch die Finanzbranche sowie große Pharma- oder Mineralölkonzerne.
Die Grid-Angebote basieren auf Suns N1 Grid Engine auf Basis von Solaris 10. Zum Einsatz sollen vor allem Opteron-Server kommen.
Solaris 10 fertig zum DownloadErtse Anfragen
Am Beispiel des Protein-Folding-Experiments zeigte McNealy die Verwendung der gemieteten Sun-Grids.
Die Berechnungen dauerten nur wenige Sekunden und kosteten 12 Dollar. In Sekundenschnelle wurden von den hunderten simualtan arbeiteten Prozessoren Rechenleistung im Wert von 12 CPU-Stunden erbracht.
Erste Anfragen für Rechenkapazitäten sollen bereits von Energieversorgern sowie Finanzinstituten eingetroffen sein.
