03.02.2005

NACH BEDARF

Sun vermietet Rechenpower

Sun Microsystems will seinen Kunden künftig Prozessorpower und Speicherkapazität nach Bedarf anbieten. Die CPU-Stunde soll ebenso wie das GB Speicherplatz pro Monat einen Dollar kosten.

Nach Vorstellungen von Sun-Chef Scott McNealy wird Rechenpower somit zu einer Ressource wie Strom oder Wasser, die nach Verbrauch abgerechnet wird.

Zielgruppe sind dabei neben der Wissenschaft, auch die Finanzbranche sowie große Pharma- oder Mineralölkonzerne.

Ertse Anfragen

Am Beispiel des Protein-Folding-Experiments zeigte McNealy die Verwendung der gemieteten Sun-Grids.

Die Berechnungen dauerten nur wenige Sekunden und kosteten 12 Dollar. In Sekundenschnelle wurden von den hunderten simualtan arbeiteten Prozessoren Rechenleistung im Wert von 12 CPU-Stunden erbracht.

Erste Anfragen für Rechenkapazitäten sollen bereits von Energieversorgern sowie Finanzinstituten eingetroffen sein.