05.03.2005

2005

T-Systems erwartet positiven IT-Markt

Die Österreich-Tochter von T-Systems, dem System- und Netzwerk-Teilkonzern der börsennotierten Deutschen Telekom, erwartet eine leicht positive Entwicklung des heimischen IT-Marktes.

Eine Boom-Phase sei aber nicht in Sicht, so T-Systems-Austria-Chef Rudolf Kemler. Kemler erwartet künftig eine weitere Spezialisierung der Branche: "Die mit einem Bauchladen werden es künftig immer schwerer haben."

Im Vorjahr konnte T-Systems Austria den Umsatz um sechs Prozent von 209 auf 221 Mio. Euro steigern. Darin nicht enthalten ist die im Mai 2004 von der Raiffeisen Zentralbank [RZB] übernommene Software Daten Service [SDS], die organisatorisch erst bei der deutschen Mutter konsolidiert wird.

Der Mitarbeiterstand [ohne DSS] erhöhte sich von 750 auf 800 Personen. Für einen Personalabbau gebe es keine Pläne, sagte Kemler.

Vernetzung der Ärzte und Spitäler

In der Gesundheitssparte zeichnet das in Wien angesiedelte internationale Kompetenzzentrum Health für "das Thema e-Health" im gesamten T-Systems-Konzern verantwortlich.

Nach Wien, Oberösterreich, Tirol, dem Burgenland und der Steiermark läuft derzeit ein Projekt zur Vernetzung aller Landeskrankenhäuser und niedergelassenen Ärzte in Niederösterreich.