T-Systems erwartet positiven IT-Markt
Die Österreich-Tochter von T-Systems, dem System- und Netzwerk-Teilkonzern der börsennotierten Deutschen Telekom, erwartet eine leicht positive Entwicklung des heimischen IT-Marktes.
Eine Boom-Phase sei aber nicht in Sicht, so T-Systems-Austria-Chef Rudolf Kemler. Kemler erwartet künftig eine weitere Spezialisierung der Branche: "Die mit einem Bauchladen werden es künftig immer schwerer haben."
Im Vorjahr konnte T-Systems Austria den Umsatz um sechs Prozent von 209 auf 221 Mio. Euro steigern. Darin nicht enthalten ist die im Mai 2004 von der Raiffeisen Zentralbank [RZB] übernommene Software Daten Service [SDS], die organisatorisch erst bei der deutschen Mutter konsolidiert wird.
Der Mitarbeiterstand [ohne DSS] erhöhte sich von 750 auf 800 Personen. Für einen Personalabbau gebe es keine Pläne, sagte Kemler.
Als Wachstumsmotoren haben sich laut T-Systems im Vorjahr die Geschäftsbereiche Outsourcing, Telekom-Services und der Gesundheitsbereich herauskristallisiert.
T-Mobile Austria will weiter sparenVernetzung der Ärzte und Spitäler
In der Gesundheitssparte zeichnet das in Wien angesiedelte internationale Kompetenzzentrum Health für "das Thema e-Health" im gesamten T-Systems-Konzern verantwortlich.
Nach Wien, Oberösterreich, Tirol, dem Burgenland und der Steiermark läuft derzeit ein Projekt zur Vernetzung aller Landeskrankenhäuser und niedergelassenen Ärzte in Niederösterreich.
