RZB kann JoWooD-Aktie nicht bewerten
Die Analyseabteilung der RZB-Tochter Raiffeisen Centrobank [RCB] hat ihre Coverage der Aktie des Spieleherstellers JoWooD eingestellt.
Angesichts der Schwachstellen im internationalen Vertrieb und dem Scheitern der Kooperation mit dem US-Partner Fluent Entertainment ist für das Institut eine Abschätzung des zukünftigen Geschäftserfolgs und der Kursentwicklung nicht mehr möglich, schreibt die RCB zur Begründung in ihren vorerst letzten "Company News" zu JoWooD.
Daneben verweist das Institut auf branchenimmanente Prognoseprobleme: So erfordere die Produktion von Computerspielen hohe Vorausinvestitionen, während die Rückflüsse erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen und nur bedingt vorhersehbar sind. Die RCB hat die JoWooD-Aktie zuletzt mit "neutral" eingestuft.
An der Wiener Börse notierten JoWooD am Freitag knapp vor 12.00 Uhr mit einem Plus von 14,61 Prozent auf 1,02 Euro. Die Aktie konnte sich damit von der Kurstalfahrt des Vortages erholen. Am Donnerstag hatten JoWooD an der Börse elf Prozent auf 0,89 Euro eingebüßt.
JoWooD verhandelt mit neuem PartnerVerhandlungen mit Partner
Wie berichtet hatte JoWooD am späten Donnerstagnachmittag bekannt gegeben, dass Gespräche mit potenziellen internationalen Vertriebspartnern in den USA geführt würden. Für JoWooD würde dieser Abschluss "wesentliche wirtschaftliche Implikationen" haben, hieß es in der offiziellen Mitteilung.
