26.02.2005

UMFRAGE

Kunden bereit für PC im Wohnzimmer

Mehr als die Hälfte der deutschen Konsumenten sind bereit, den PC als Unterhaltungsgerät im Wohnzimmer einzusetzen.

55 Prozent können sich vorstellen, dass der Computer heutige Geräte wie CD-Spieler, Videorecorder und Stereoanlagen in ihrem Haushalt ersetzt.

Zugleich lehnen 40 Prozent das ab. Das geht aus einer Umfrage des Instituts polis im Auftrag der dpa hervor.

Die Umfrage ergab auch, dass sich zusätzliche Handy-Dienste bisher kaum in der breiten Masse durchgesetzt haben - bis auf die Kurzmitteilungen, die 69 Prozent verschicken. Ganze 28 Prozent benutzen ihr Handy ausschließlich zum Telefonieren.

CD-/DVD-Player und Videorecorder

Die Jungen sind dabei erwartungsgemäß viel offener für neue Technik. Den PC im Wohnzimmer akzeptieren drei Viertel der 14- bis 34-Jährigen. Nach 55 Jahren liegt der Anteil nur noch bei gut 30 Prozent.

Am ehesten ersetzt würden CD-Spieler [43 Prozent] sowie VHS-Videorecorder und DVD-Player [je 41 Prozent]. 38 Prozent können sich vorstellen, dass der Computer bei ihnen zu Hause die Stereoanlage verdrängt.

Zahlreiche Hersteller bieten inzwischen Multimedia-PCs etwa mit Microsofts Software Multimedia Center [MCE] Edition an.

Statt seinen Rechner selbst mit passenden Programmen zur Multimedia-Maschine umzurüsten, sollen Enduser mit MCE und der gebündelten Hardware eine einfach bedienbare Multimedia-Lösung aus einem Guss erhalten.

Kurzmitteilungen der Renner

Während die Hersteller von Mobiltelefonen zur breiten Einführung des neuen Mobilfunkstandards UMTS verstärkt auf Funktionen wie Internet-Zugang, Digitalkamera und Multimedia-Nachrichten setzen, werden diese Möglichkeiten von den Kunden bisher nur spärlich genutzt.

Lediglich elf Prozent gehen per Handy ins Internet. Nur 16 Prozent verschicken MMS, die Multimedia-Mitteilungen mit Foto und Text. 23 Prozent nutzen eine Handy-Kamera.

SMS verschicken 97 Prozent der 14- bis 19-Jährigen und 33 Prozent der Handy-Nutzer über 60. Bei den über 50-Jährigen sind es immerhin noch zwei Drittel.