12.02.2005

ZEHN TONNEN

Ariane setzt Satelliten aus

Die Zehn-Tonnen-Rakete ist gestern vom Raumfahrtbahnhof Kourou in Französisch-Guyana erfolgreich ins All gestartet.

Um 22.03 Uhr [MEZ] hob Ariane 5 ECA mit dem Telekom-Satelliten XTRA ab. Die Trägerrakete war eine Stunde nach Öffnung des Zeitfensters um 20.49 Uhr [MEZ] verspätet gestartet. Nach dem Start trennten sich die beiden Satelliten auf der vorgesehenen Flughöhe von der Oberstufe.

Mit dabei sind neben dem Telekom-Satelliten ein Mini-Forschungssatellit namens SLOSHSAT-FLEVO und MAQSAT-B2, eine tonnenschwere Attrappe mit Messinstrumenten.

Der Glaube an Ariane

Der Generaldirektor von Arianespace bekräftigte, dass jene, "die an die Ariane 5 geglaubt haben, Recht gehabt haben". Frankreichs Präsident Jacques Chirac drückte seine "sehr große Zufriedenheit" aus, dass Europas Zugang zum Weltraum damit gesichert sei.

Der Start am Samstagabend war in der gesamten Branche mit großer Spannung erwartet worden. Der Chef des europäischen Raumfahrtunternehmens EADS Space, Francois Augue, hatte zuvor betont, sollte die stärkste Ariane aller Zeiten endgültig scheitern, wären die Konsequenzen "ziemlich schwerwiegend".