Konsumenten sehen Funkchips skeptisch
Konsumenten sind zunehmend besorgt über die Verwendung von Funkchips [Radio Frequency ID, RFID], die auch immer öfter alltägliche Konsumgüter markieren.
Datenschützer zeigen sich besorgt, dass die Chips auch verwendet werden könnten, um Kunden auszuspionieren, nachdem sie mit einem Produkt das Geschäft verlassen haben.
Eine in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden durchgeführte Studie von Capgemini kommt nun zu dem Ergebnis, dass der Großteil der europäischen Konsumenten sich der Allgegenwärtigkeit der RFID-Chips jedoch gar nicht bewusst ist.
Der Sicherheitsspezialist RSA hat nun einen Blocker-Chip entwickelt, der verhindert, dass ein Lesegerät mit Funkchips versehene Produkte auslesen und identifizieren kann.
Störsender gegen Funkchip-InflationHändler sollen aufklären
Mehr als die Hälfte [55 Prozent] der 2.000 befragten Personen gab an, besorgt oder sehr besorgt zu sein, dass Unternehmen ihre Kunden über die gekauften Produkte ausspionieren.
59 Prozent zeigten weiters Bedenken, dass RFID-Tags Dritten das Auslesen von Daten erleichtern würden.
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Händler ihre Kunden besser über Funkchips aufklären müssen, bevor die Technologie breitere Akzeptanz erfährt.
