Dual-Core-Chips für den Desktop in Sicht
Intel will noch im zweiten Quartal mit der Auslieferung der ersten Dual-Core-Desktop-Prozessoren beginnen.
Neben dem normalen Desktop-Prozessor [Codename "Smithfield"] mit zwei Kernen wird es auch eine "Extreme Edition" mit freigeschaltetem Hyper-Threading geben. Damit können vier Threads simultan bearbeitet werden, das Betriebssystem erkennt die EE als vier logische Prozessoren.
Für die Extreme Edition [Codename "Glenwood"] ist der 955X-Express-Chipsatz mit Unterstützung für High Definition Audio, PCI-Express sowie schnellere Dual-Channel-DDR2-Speicher vorgesehen.
Auch Konkurrenz Cell-Chip mit Multi-Core-Architektur
IBM, Sony und Toshiba wollen ntel unterdessen bei digitaler
Unterhaltungselektronik mit dem "Cell"-Chip ausstechen. Cell ist mit
einem 64-Bit-Prozessorkern ausgestattet, mit der so genannten
Multi-Core-Architektur kommt ein technischer Ansatz zum Tragen, der
bis jetzt Superrechnern vorbehalten war.
Supercomputer-Chip für Playstation 3Erwartete Ausstattung
Der reguläre Desktop-Prozessor wird mit den Chipsätzen Intel 945G Express mit integrierter Grafikengine und Intel 945P Express [Codename "Lakeport"] gepaart.
Die CPU soll basierend auf der NetBurst-Architektur des Pentium 4 voraussichtlich mit 2,8, drei und 3,2 GHz Taktfrequenz auf den Markt kommen.
Der Chip kommt mit 1-MB-L2-Cache und der 64-Bit-Erweiterung EM64T und findet im LGA775-Sockel Platz. Der Prozessorbus arbeitet mit 800 MHz.
Auch die "Vanderpool"-Technologie, die mehrere Betriebsumgebungen gleichzeitig auf einem einzelnen Rechner ermöglichen soll, wird bereits heuer - also ein Jahr früher als geplant - in Desktop-CPUs und Chipsets integriert werden. Ob Smithfield und die Extreme Edition bereits damit ausgestattet sind, ist nicht bekannt.
Intel treibt Virtualisierung des PC an
