Intel treibt Virtualisierung des PC an
Die von Intel unter dem Namen "Vanderpool" entwickelt Technologie, die mehrere Betriebsumgebungen gleichzeitig auf einem einzelnen Rechner ermöglichen soll, wird bereits heuer - also ein Jahr früher als geplant - in Desktop-CPUs und Chipsets integriert werden. Ursprünglich war Vanderpool nur für die 64-Bit Prozessoren der Itanium-Linie gedacht.
Geht es nach Intel, so können Unternehmen mit "Vanderpool" einen Teil eines verwalteten PCs isolieren, um System Upgrades und Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen, ohne den Endanwender dafür in seiner Arbeit zu unterbrechen.
Weiters könnte man dem Mitarbeiter sowohl ein unternehmensweites, als auch ein personalisiertes System mit mehr Rechten und anderen Programmen auf einem einzigen realen PC bieten.
Die Technologie wurde 2003 erstmals bei einem Intel Developer Forum vorgestellt. Der Chiphersteller will so die Sicherheit, Verlässlichkeit und Nutzungsmöglichkeiten von Computern mit schnelleren Prozessoren und anwendungsspezifischer Technologie, die in die Hardware integriert ist, verbessern.
Bunter, schneller, sicherer mit IntelVirtuelle Partitionen
Heimanwender können laut Intel mit dieser Technik zukünftig virtuelle Partitionen einrichten und so verschiedene Benutzer eines PCs sauber trennen, beziehungsweise eigene Ressourcen für unterschiedliche Anwendungen zuweisen.
So können etwa Spiele und Telebanking in eigenen, virtuellen PCs laufen, wodurch sie sich nicht gegenseitig beeinflussen können.
Intel erwartet erste Systeme mit "Vanderpool"-Technologie für Ende des Jahres und eine breitere Verfügbarkeit in 2006. Weitere Details will das Unternehmen auf dem Intel Developer Forum Anfang März in San Francisco bekannt geben.
