72 Millionen Digicams für 2005
Dieses Jahr sollen weltweit rund 21 Prozent mehr Digitalkameras als im Vorjahr verkauft werden.
Die Camera and Imaging Products Association [CIPA] geht von insgesamt 72,2 Millionen verkauften Einheiten aus.
Somit setzt sich der Digicam-Trend weiter fort; die Wachstumsraten reduzieren sich jedoch. In den Vergleichsjahren 2003/2004 stieg die Zahl der verkauften Einheiten noch um 37,7 Prozent auf 59,77 Millionen.
860 Millionen Euro im Dezember umgesetzt
Der Dezember des Vorjahres war für die Digicam-Hersteller ein
eher flacher Monat. Der Wert des verkauften Equipments sank leicht
um 2,2 Prozent, während die Zahl der Einheiten ungefähr gleich
blieb. Konkret wurden 860 Millionen Euro mit 4,5 Millionen Einheiten
umgesetzt.
"Bilderflut" durch DigicamsErstmals weniger Umsatz
Damit wurde in einem Monat erstmals weniger Umsatz erzielt als im Vergleichsmonat ein Jahr zuvor.
Das Segment der digitalen Spiegelreflexkameras konnte sich jedoch gut behaupten. Die Zahl der verkauften Einheiten stieg um 167 Prozent auf 300.000 Einheiten. Der Wert der verkauften Kameras stieg etwas geringer, nämlich um 152 Prozent.
Im Dezember des Vorjahres waren digitale Spiegelreflexkameras für 20 Prozent des Digicam-Umsatzes verantwortlich, obwohl sie nur sieben Prozent aller verkauften Einheiten stellten.
Preisverfall heuer: 15 Prozent
Insgesamt wird es auf dem Digicam-Markt immer enger: Die
Wachstumsraten der früheren Jahre können nicht mehr erreicht werden,
das Geschäft beginnt sich auf hohem Niveau zu festigen. Der
Durchschnittspreis für eine Digicam ist im letzten Jahr um etwa 15
Prozent gesunken - und auch 2005 soll der Preisverfall im selben Maß
weitergehen.
Digicam-Hersteller vor harten Zeiten
