Firefox knabbert weiter an Microsofts IE
Der alternative Internetbrowser Firefox erfreut sich offenbar steigender Beliebtheit.
Laut den Beobachtungen von WebSideStory nutzten in der Zeit zwischen Dezember und Anfang Jänner 4,78 Prozent der User den Mozilla-Browser, ein Anstieg um 0,88 Prozent.
Im gleichen Zeitraum fiel der Internet Explorer [IE] von Microsoft um 0,7 Punkte auf 92,7 Prozent, in den USA sogar von 91,8 auf 90,3 Prozent. Im Juni letzten Jahres lag der IE-Anteil demnach noch bei 96,7 Prozent.
Die Beobachtungen stützen sich auf Daten der Websites von Firmen wie Walt Disney, Best Buy, Sony und Liz Claiborne.
Auch wenn die Browser-Software von Microsoft immer noch einen markanten Marktanteil für sich behaupten kann, so zeigt die steigende Nutzung von Firefox doch, dass der Markt nicht unbeweglich ist.
Im Dezember hat OneStat bereits einen Rückgang der IE-Nutzung auf 88,9 Prozent berichtet, eine Zahl gegen die sich Microsoft deutlich aussprach.
Zehn Millionen Firefox-DownloadsWechsel und Doppelnutzung
WebSideStory hat sich bis dato zu Interpretationen über die Beliebtheit des Firefox-Browsers eher zurückhaltend gezeigt, nun aber gab die Firma an, dass der Trend hin zu zwei Browsern auf dem Desktop geht.
Viele User würden sich Firefox zum Testen herunterladen und ihn anschließend weiternutzen, einige wechseln demnach sogar ganz über.
Frühere Studien von WebSideStory bezogen noch alle Betriebssysteme ein, die Konzentration auf reine Windows-Systeme birgt laut Firma aber mehr Relevanz. Dabei werden täglich 30 Millionen User auf ihre Nutzungsgewohntheiten hin beobachtet.
