Zehn Millionen Firefox-Downloads
Firefox, der Open-Source-Browser der Mozilla Foundation, wurde seit dem Release der Version 1.0 Anfang November bereits zehn Millionen mal heruntergeladen.
Immer mehr Nutzer wenden sich von Microsofts marktdominierendem Internet Explorer ab, weil in den letzten Monaten immer mehr Sicherheitslücken auftauchten.
Laut OneStat.com, niederländischem Anbieter von Web-Traffic-Messungen, sank der Anteil des IE im November mit einem Marktanteil von 88,9 erstmals seit langem wieder unter 90 Prozent, fünf Prozent weniger als im Mai. Mozilla-basierte Webbrowser wie Firefox stiegen gleichzeitig auf einen Anteil von 7,4 Prozent, fünf Prozent mehr als im Mai.
Die Mozilla Foundation hat vergangene Woche auch ihren E-Mail-Client Thunderbird in der Version 1.0 vorgestellt.
E-Mail-Client Thunderbird 1.0 fertigMicrosoft weist Zahlen zurück
Microsoft weist diese Zahlen jedoch zurück und weist darauf hin, dass dabei keine Business-Kunden berücksichtigt wurden.
Tatsächlich dürfte Microsoft aber die nicht abbrechende Serie der aufgedeckten Sicherheitslücken zu schaffen machen.
Erst letzte Woche hatte das IT-Department der Pennsylvania State University seinen Studenten empfohlen, dass sie vom Gebrauch des Internet Explorers Abstand halten und dafür Firefox oder Apples Safari verwenden sollten.
