FCC-Chef Michael Powell tritt ab
Der Chef der US-Telekommunikations-Regulierungsbehörde FCC [Federal Communications Commission], Michael Powell, will nach vierjähriger Amtszeit am 10. März seinen Posten aufgeben.
Powell hatte dafür gesorgt, dass US-Verbraucher beim Wechsel des Anbieters ihre Telefonnummer mitnehmen können, dass die FCC nicht neue Technologien wie Breitband-Internet reguliert und dass der Übergang zum digitalen Fernsehen beschleunigt wurde.
Er war während seiner Amtszeit massivem Druck ausgesetzt, gegen "unanständige" Darstellungen in Hörfunk und Fernsehen vorzugehen.
Der 41-jährige Sohn des scheidenden US-Außenministers Colin Powell sagte, er habe keine unmittelbaren Pläne nach seinem Ausscheiden. Er schließe aber nicht aus, irgendwann einmal ein politisches Amt anzustreben.
Die FCC hat zuletzt auch einen jahrelangen Lobbying-Kampf gewonnen und darf den jungen Internettelefonie-Markt regulieren. Damit, so die FCC, sei Voice over IP vor der Willkür einzelner Bundesstaaten geschützt.
Entscheidung über US-Netztelefonie
