21.01.2005

USA

FCC-Chef Michael Powell tritt ab

Der Chef der US-Telekommunikations-Regulierungsbehörde FCC [Federal Communications Commission], Michael Powell, will nach vierjähriger Amtszeit am 10. März seinen Posten aufgeben.

Powell hatte dafür gesorgt, dass US-Verbraucher beim Wechsel des Anbieters ihre Telefonnummer mitnehmen können, dass die FCC nicht neue Technologien wie Breitband-Internet reguliert und dass der Übergang zum digitalen Fernsehen beschleunigt wurde.

Er war während seiner Amtszeit massivem Druck ausgesetzt, gegen "unanständige" Darstellungen in Hörfunk und Fernsehen vorzugehen.

Der 41-jährige Sohn des scheidenden US-Außenministers Colin Powell sagte, er habe keine unmittelbaren Pläne nach seinem Ausscheiden. Er schließe aber nicht aus, irgendwann einmal ein politisches Amt anzustreben.