HP und Intel ändern Itanium-Kooperation
Der Computerkonzern Hewlett-Packard und der Chiphersteller Intel werden ihre gemeinsame Entwicklung von Itanium-Chips für Großrechner umstrukturieren.
Wie die beiden US-Firmen mitteilten, soll HPs Entwicklungsabteilung mit mehreren hundert Ingenieuren vollständig von Intel übernommen werden. HP werde weiterhin Itanium-Chips in seinen Servern einsetzen und in den kommenden drei Jahren drei Milliarden Dollar investieren, um die Wettbewerbsfähigkeit des Itaniums im Hochleistungs-Servermarkt zu fördern.
Ein Sprecher von Intel Deutschland sagte, damit sei die Zusammenarbeit nicht beendet. Die Partner teilten ihre Aktivitäten jetzt entsprechend ihrer Kernkompetenzen auf: Intel konzentriere sich auf die Entwicklung des Chips und HP auf dessen Einsatz in Servern.
Richard Dracott von Intels Abteilung für Marketing und Planung wies Spekulationen zurück, Intel werde das Itanium-Projekt komplett einstellen.
"Cluster Windows" ohne Itanium-SupportKonzentration auf Intel-CPUs
HP steigt ganz aus der eigenen Entwicklung von Prozessoren dieser Klasse aus und konzentriert sich auf die Verwendung von Intels Modellen der Itanium-, Xeon-, Pentium- und Celeron-Reihen sowie auf Opteron-, Athlon- und Sempron-Chips von AMD.
Der Hersteller brachte im Sommer die letzte neue Version seines hauseigenen PA-RISC-Prozessors heraus und wird Rechner auf dieser Basis nur noch bis 2008 verkaufen. Ab 2006 sollen auch keine Rechner mit Alpha-Chips mehr verkauft werden.
