16.12.2004

CHIP

HP und Intel ändern Itanium-Kooperation

Der Computerkonzern Hewlett-Packard und der Chiphersteller Intel werden ihre gemeinsame Entwicklung von Itanium-Chips für Großrechner umstrukturieren.

Wie die beiden US-Firmen mitteilten, soll HPs Entwicklungsabteilung mit mehreren hundert Ingenieuren vollständig von Intel übernommen werden. HP werde weiterhin Itanium-Chips in seinen Servern einsetzen und in den kommenden drei Jahren drei Milliarden Dollar investieren, um die Wettbewerbsfähigkeit des Itaniums im Hochleistungs-Servermarkt zu fördern.

Ein Sprecher von Intel Deutschland sagte, damit sei die Zusammenarbeit nicht beendet. Die Partner teilten ihre Aktivitäten jetzt entsprechend ihrer Kernkompetenzen auf: Intel konzentriere sich auf die Entwicklung des Chips und HP auf dessen Einsatz in Servern.

Konzentration auf Intel-CPUs

HP steigt ganz aus der eigenen Entwicklung von Prozessoren dieser Klasse aus und konzentriert sich auf die Verwendung von Intels Modellen der Itanium-, Xeon-, Pentium- und Celeron-Reihen sowie auf Opteron-, Athlon- und Sempron-Chips von AMD.

Der Hersteller brachte im Sommer die letzte neue Version seines hauseigenen PA-RISC-Prozessors heraus und wird Rechner auf dieser Basis nur noch bis 2008 verkaufen. Ab 2006 sollen auch keine Rechner mit Alpha-Chips mehr verkauft werden.