"Cluster Windows" ohne Itanium-Support
Die Welt der Gridcomputer, das Vernetzen von PCs für mehr Rechenkapazität, ist üblicherweise das Einsatzgebiet des Open Source Betriebssystems Linux.
Umso unverständlich ist daher die Ankündigung Microsofts, sein geplantes Betriebsystem "Windows Server 2003 Computer Cluster Edition" für Supercomputer ohne Unterstützung für Intels Itanium-Architektur auf den Markt zu bringen.
Denn eigentlich wollte man Linux auf allen Cluster-Systemen Konkurrenz machen. Unter den 500 schnellsten Supercomputern finden sich derzeit 87 Itanium-Systeme.
Die Cluster-Edition soll in der zweiten Jahreshälfte 2005 auf den Markt kommen. Vormals trug das Windows für Supercomputer die Bezeichnung "Windows Server HPC Edition".
Ein Windows für SupercomputerBis zu 128 Prozessoren
Die "Windows Server 2003 Computer Cluster Edition" wird alle anderen Prozessoren auf x86-Basis von Intel und AMD in Cluster-Systemen mit bis zu 128 Prozessoren mit 32 Bit- oder 64 Bit-Architektur unterstützen.
Erst spätere Versionen könnten laut Microsoft auch Itanium-Support aufweisen.
