Rekordjahr für Siemens Österreich
Die Österreich-Tochter des deutschen Elektrokonzerns Siemens hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 [per Ende September] eines der besten Ergebnisse der 125-jährigen Firmengeschichte erzielt.
2003/04 sei ein starkes Jahr für Siemens Österreich gewesen, das Wachstum sei quer durch alle Bereiche gegangen, so Generaldirektor Albert Hochleitner und Finanzvorstand Peter Schönhofer bei der heutigen Bilanzpressekonferenz.
2005 wolle man organisch und durch Zukäufe weiter wachsen, in der Gruppe soll die vier Mrd. Euro-Umsatzgrenze "deutlich durchschritten" werden, so Hochleitner und Schönhofer weiter.
Den Gerüchten, dass Ex-Innenminister Ernst Strasser zu Siemens wechseln könnte, erteilte Hochleitner eine Absage: "Ich bin immer wieder erstaunt, welche Dinge man in Österreich für möglich hält".
Siemens Österreich hat 2004 nur jeden zweiten Euro im Inland umgesetzt, die Hälfte des Umsatzes ging in den Export. Allein in Zentral- und Osteuropa stieg das Ergebnis um 39,7 Prozent auf 30,6 Mio. Euro, der Umsatz wuchs um 3,3 Prozent auf 774 Mio. Euro.
Siemens verkauft Tochter nach ÖsterreichStetiges Wachstum
Der Umsatz von Siemens in Österreich und den verantworteten zentral- und osteuropäischen Staaten wuchs um sieben Prozent auf 3,994 Mrd. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit [EGT] erhöhte sich um 15,2 Prozent auf 330,5 Mio. Euro, der Auftragseingang stieg um 12,5 Prozent auf 4,190 Mrd. Euro, die Mitarbeiterzahl um 2,1 Prozent auf 17.636.
Die Siemens AG Österreich steigerte den Umsatz um 10,2 Prozent auf vergleichbarer Basis [die SBT wurde per 1. März wieder in den Konzern reintegriert0 auf 2,3 Mrd. Euro, das EGT wuchs um 15,2 Prozent auf 250,9 Mio. Euro und erreichte damit den "besten Wert in der Unternehmensgeschichte".
Das Eigenkapital stieg um 7,4 Prozent auf 35 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote auf 23,1 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um zwei Prozent auf 8.021 Beschäftigte. Heuer sollen Umsatz und Ergebnis in Österreich um 5 bis 7 Prozent wachsen, die Mitarbeiterzahl soll konstant bleiben.
