Siemens verkauft Tochter nach Österreich
Der Siemens-Konzern hat seine Weiterbildungstochter LS training and services mit 180 Mitarbeitern an die österreichische bit-Gruppe verkauft.
Mit dem Zusammenschluss entstehe der größte private Anbieter von IT-Schulungen im deutschsprachigen Raum, erklärte der Siemens-Informationstechnik- Dienstleister SBS am Donnerstag in München. Für die Tochter hatte Siemens bereits seit längerem nach einem Käufer gesucht. Die deutsche Gewerkschaft IG Metall äußerte sich vorsichtig optimistisch.
Die bit-Gruppe [best in Training] hat ihre Zentrale in Graz. Die LS training and services soll auch nach dem Verkauf der IT-Trainingsanbieter für Mitarbeiter der Siemens AG bleiben.
Mit dem Verkauf treibt die defizitäre SBS ihre Konzentration auf das Kerngeschäft voran. Neben dem Bahntechnik-Bereich ist der IT-Dienstleister der einzige der 13 Siemens-Bereiche, der im abgelaufenen Quartal Verluste verbuchte.
Siemens sieht Handypanne als "Elch-Test"Die IG Metall hofft auf eine positive Zukunft des Weiterbilders nach dem Verkauf. "Aus Beschäftigtensicht stellt sich der neue LS- Besitzer auf den ersten Blick insgesamt verhalten positiv dar", hieß es in einer Mitteilung.
