TeleTrader weiter mit roten Zahlen
Der Wiener Börsensoftware-Anbieter TeleTrader erwartet auch für das Gesamtjahr 2004 rote Zahlen.
Diese Prognose, Mitte September erstmals kommuniziert, bestätigte Vorstand Roland Meier. Das Ziel, heuer ein ausgeglichenes Vorsteuerergebnis zu erreichen, sei nach den ersten drei Quartalen "nicht realistisch". Dafür, so Meier, sei die Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr zu schlecht gewesen.
2003 hatte TeleTrader beim Ergebnis vor Steuern [EGT] einen Fehlbetrag von 815.000 Euro ausgewiesen. Meier kündigte am Montag an, dass das EGT in diesem Jahr besser ausfallen werde. Wann TeleTrader schwarze Zahlen schreiben will und ob dies 2005 sein wird, ließ der Manager heute vorerst offen.
EGT-Verlust halbiert
Bei den Umsätzen war TeleTrader in den ersten neun Monaten zwar
mit einem deutlichen Rückgang von 3,23 auf 2,34 Mio. Euro
konfrontiert, das Betriebsergebnis [Ebit] wurde jedoch von minus
399.000 auf minus 226.000 Euro verbessert. Der EGT-Verlust konnte
von minus 349.000 auf minus 191.000 Euro fast halbiert werden.
TeleTrader verringert Verlust
